Meine Themen

Ich habe eine Vision- für Mecklenburg-Vorpommern, für Jung und Alt, für
Menschen in Stadt und Land: Ich möchte, dass wir als Gesellschaft den
Glauben wiederbekommen, etwas zu erreichen und die Welt ein Stück besser zu
machen. Lasst und zusammenrücken, die Probleme lösen und unsere Zukunft
gestalten!

Jugend:

Mit 14 Jahren habe ich begonnen mich zu politisieren. Grund dafür: Die Angst
vor dem Klimawandel. Damals stand ich mit meiner Sorge noch relativ alleine
da, heute beobachte ich mit großer Freude die Entwicklung von
„Fridays4Future“. Eine Bewegung, in der sich viele junge Menschen
zusammengetan haben, um gegen die fehlgeleitete Politik zu demonstrieren.
Demonstrationen und ziviler Ungehorsam sind ein gutes Werkzeug, um die
politische Ausrichtung mitzubestimmen und einen demokratischen Willen über
die regelmäßig stattfindenden Wahlen auszudrücken.
Darüber hinaus finde ich aber wichtig, dass junge Menschen politisch
repräsentiert werden und ihr Lebensumfeld mitgestalten dürfen! Besonders
schlimm ist es meiner Meinung nach, wenn Menschen unter 18 Jahren nicht
wählen dürfen- da darf man sich im Umkehrschluss dann aber auch nicht
wundern, wenn junge Menschen aus unserem schönen Bundesland wegziehen. Ich
fordere daher nicht nur eine lebendige (Jugend-)Kulturszene in Stadt und
Land, Freiräume für Kinder und Jugendliche, sondern auch das längst
überfällige Wahlrecht ab 16!

Ländliche Räume:

Ich wünsche mir ein Mecklenburg-Vorpommern, in dem es nicht um einen
Konkurrenzkampf geht zwischen Stadt und Land. Beide Gegebenheiten haben
Vorteile- beide haben Nachteile. Für mich steht im Vordergrund, dass jeder
Mensch die Möglichkeit hat, sich seinen Wohnort frei auszusuchen. Dafür
bedarf es unbedingt einer geeigneten Infrastruktur für alle Menschen,
insbesondere für jüngere und ältere Menschen, die aufgrund mangelnder
Mobilität häufig keine Wahlmöglichkeit mehr haben. Wir benötigen ein
Mobilitätskonzept für den ländlichen Raum, das verschiedene Angebote
vereint: Rad, Bus und Bahn- das Potenzial ist groß. Wir benötigen aber auch
ein solides Netz an Arztpraxen und Kliniken im ländlichen Raum, Freiräume
für kulturelle Begegnungen, verbessertes Angebot von Berufsschulen für
Auszubildende und vieles mehr!
Grundlage eines gelungenen Konzepts für ländliche Räume muss es sein, dass
deren Bürger*innen in Zukunft auf ein Mitspracherecht bei der Gestaltung
ihrer Lebensräume erhalten. Dafür fordere ich, dass die Dorfbewohner*innen
ihre Ziele eigenständig formulieren können- nach dem Bottom-Up Prinzip.
Beispielsweise in einem Dorfparlament, wie es in Brandenburg im
Koalitionsvertrag festgehalten wurde. Dieses Prinzip soll auch auf die
Fördervergabe angewandt wird. Erfahrungen hierzu konnten durch die EU
Mittelvergabe über LEADER bereits gesammelt werden.

Kapitalismuskritik:

Unsere globalisierte Welt hat viele Vorteile: Wir haben jederzeit Zugang zu
Lebensmittel und Produkten, die regional nicht produziert werden können- und
das ist schön. Wir wünschen uns die Zeiten nicht zurück, in denen Bananen
und Jeans nicht zur Verfügung standen und Reisen ins Ausland Wunschdenken
geblieben sind.
Aber: Wir leben auch in einer Welt des Konsums. In einer Welt, in der es
heißt: „Wachse oder Weiche!“ Wieso kann ein Unternehmen nicht erfolgreich
sein, wenn es eine stabile Wirtschaftsleistung erbringt? Und wie passt das
Märchen vom nicht-enden-wollenden Wachstum zu einer Erde, deren natürlich
Ressourcen endlich vorhanden sind? Ehrlich gesagt, bin ich der festen
Überzeugung, dass unendliches Wachstum nicht möglich ist. Wie kann ein
sozialeres Wirtschaftssystem aussehen, wie eine bessere Welt?
Diese Fragen beschäftigen mich und ich bin kontinuierlich auf der Suche nach
Antworten darauf. Besonders erfolgsversprechend finde ich Ansätze, die eine
Gemeinwesenökonomie umsetzen, also beispielsweise Dorfläden, die sich
genossenschaftlich organisieren. Diese Ansätze können gerade in Dörfern und
ländlichen Gemeinden sehr gut funktionieren. Dafür brauchen wir eine laute
Stimme im Landtag, die diese Lösungen in den Vordergrund stellt und den Weg
für die Zukunft ebnet.